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Liebes-ge(h)-dicht

Liebes-ge(h)-dicht

Fingerspitzen,
die sich sehnen,
fahren mm für mm über meinen entblößten Körper,
kitzeln mal hier, mal da,
meistens sind sie jedoch einfach nur erlösend,
prickelnd warm.

Fingerspitzen in Feuchtgebiete,
der Roman muss erst noch geschrieben werden.

An deinem Körper entlang fahrend,
so als gäbe es keinen morgen, keinen anderen mehr.
Mich überkommend die Lust dich hier und jetzt zu packen,
zu erfassen,
mit all meiner Unvollkommenheit,
in all deiner Schönheit.

Liebes, geh dicht, dicht bei mir.
Liebes, lebend ich, lass mich hier jetzt nicht alleine sein.

Ich will dich,
vom Scheitel bis zum Fußboden deiner Sohlen,
weise dir den Weg zur Straße meines Glücks,
zum Höhepunkt meines Seins.
Du lässt mich kommen, jetzt.

Und ich will dir geben,
das zurück.
Schon ausgesprochen,
Packe ich dich.

Liebes, gehst dicht,
und ich höre dich schon,
zu meiner Zufriedenheit,
den altbekannten Laut der Befriedigung,
den Klang der Fülle, hinausschreien,
nachklingend im Fluss des Lebens,
und ich weiß, wir sind zusammen angekommen im Land der Schlaraffen,
auf dem Gipfel des lebendig Seins.

Liebes-geh-dicht